Haltung & Pflege von Neocaridina-Garnelen
Aquariumgröße & -einrichtung
Neocaridina-Garnelen zählen zu den robustesten und beliebtesten Süßwassergarnelen in der Aquaristik.
Dennoch benötigen auch sie bestimmte Bedingungen, um gesund zu bleiben, ihre volle Farbenpracht zu zeigen und sich erfolgreich zu vermehren.
In diesem Artikel findest du eine ausführliche Übersicht zu allen wichtigen Aspekten der Haltung und Pflege.
Auch wenn Neocaridina-Garnelen klein sind, profitieren sie stark von ausreichend Platz. Ein größeres Wasservolumen sorgt für stabile Wasserwerte und reduziert Stress.
Empfehlungen:
Mindestgröße: 20 Liter
Optimal für Anfänger: 30–60 Liter
Das Aquarium sollte strukturiert eingerichtet sein und viele Oberflächen bieten. Garnelen sind ständig auf Futtersuche und weiden Biofilme ab, daher sind Wurzeln, Pflanzen und Steine besonders wichtig.
Unsere Empfehlungen:
Aquariumgröße & -einrichtung
Auch wenn Neocaridina-Garnelen klein sind, profitieren sie stark von ausreichend Platz. Ein größeres Wasservolumen sorgt für stabile Wasserwerte und reduziert Stress.
Empfehlungen:
Mindestgröße: 20 Liter
Optimal für Anfänger: 30–60 Liter
Das Aquarium sollte strukturiert eingerichtet sein und viele Oberflächen bieten. Garnelen sind ständig auf Futtersuche und weiden Biofilme ab, daher sind Wurzeln, Pflanzen und Steine besonders wichtig.
Filtertechnik
Der Filter sollte für sauberes, sauerstoffreiches Wasser sorgen, ohne starke Strömung zu erzeugen.
Bewährt haben sich:
Schwammfilter
Hamburger Mattenfilter
Kleine Innenfilter mit Vorfilterschwamm
Wichtig: Der Filter muss garnelensicher sein, damit keine Jungtiere eingesaugt werden.
Unsere Empfehlungen:
Temperatur & Licht
Neocaridina benötigen keine hohen Temperaturen. Tatsächlich sind sie bei moderaten Werten langlebiger.
Temperaturbereich:
Ideal: 18–24 °C
Kurzzeitig verträglich: bis ca. 26 °C
Eine Heizung ist in den meisten Wohnräumen nicht notwendig.
Die Beleuchtung richtet sich primär nach den Pflanzen.
8–10 Stunden Beleuchtungsdauer
Nicht zu stark, um Algenprobleme zu vermeiden
Schwimmpflanzen können helfen, das Licht zu dämpfen und ein natürlicheres Umfeld zu schaffen.
Unsere Empfehlungen:
Wasserwechsel & Reinigung
Regelmäßige Wasserwechsel sind einer der wichtigsten Pflegepunkte in der Garnelenhaltung.
Empfehlung: Wöchentlich 10–30 % Wasser wechseln
Bei kleinen Becken eher häufiger, aber kleinere Mengen
Das Wechselwasser sollte:
Ähnliche Temperatur haben
Frei von Chlor und Schwermetallen sein
Beim Reinigen gilt: So wenig wie möglich, so viel wie nötig
Biofilme und Mikroorganismen sind eine wichtige Nahrungsquelle für Garnelen. Mulm darf teilweise im Becken bleiben, da er Nährstoffe für Pflanzen und Mikrofauna enthält.
Nützliche Hilfsmittel:
Pflanzen & Bodengrund für Garnelen
Pflanzen sind für Neocaridina weit mehr als Dekoration. Sie verbessern die Wasserqualität, bieten Schutz und dienen als Futterquelle.
Besonders geeignet:
Moose (Javamoos, Christmas-Moos, Weeping-Moos)
Feinfiedrige Stängelpflanzen
Aufsitzerpflanzen wie Anubias oder Bucephalandra
Schwimmpflanzen
Moose sind nahezu unverzichtbar für Junggarnelen und erhöhen die Überlebensrate deutlich.
Unsere Empfehlungen:
Bodengrund
Der Bodengrund sollte neutral und garnelenfreundlich sein.
Geeignet sind:
Feiner Sand
Abgerundeter Kies
Neutrale Shrimp-Substrate
Aktive Soils, die den pH-Wert senken, sind für Neocaridina nicht notwendig und können langfristig Probleme verursachen. Ein dunkler Bodengrund verstärkt zudem die Farbintensität der Garnelen.
Fazit
Neocaridina-Garnelen sind ideale Aquarienbewohner für Einsteiger und Fortgeschrittene gleichermaßen. Mit einem ausreichend großen Becken, stabilen Wasserwerten, moderater Technik und einer naturnahen Einrichtung lassen sie sich problemlos pflegen und vermehren. Wer auf Regelmäßigkeit, Ruhe und Beobachtung setzt, wird mit gesunden Garnelen, intensivem Farbspiel und spannendem Verhalten belohnt.